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8.838 ausgefallene Unterrichtsstunden sind 8.838 zu viel!

Bildung ist ein zentrales Zukunftsthema und eine der Kernaufgaben der Landesregierung, nicht umsonst haben wir ein Bildungsministerium. Doch offenbar scheinen die dort Verantwortlichen mit den vorliegenden Zahlen zufrieden zu sein. Andernfalls ist es unerklärlich, dass trotz 34.678 Stunden Vertretungsunterricht und 8.838 Stunden Unterrichtsausfall das Bildungsministerium die Erhöhung der Vertretungsreserve weiter ablehnt.

Schulleiter, Lehrer, Elternvertreter und nicht zu letzt die Schüler selbst beklagen die Situation in unseren Schulen. Brandenburg belegt den vorletzten Platz im Bildungsmonitor und hält damit gemeinsam mit Berlin die rote Laterne hoch. Stattfindender Unterricht darf doch nicht nur dem außerordentlichen Engagement der Lehrer zu verdanken sein, sondern muss ein Selbstverständnis sein.

Wir fordern die Landesregierung dazu auf, das Thema Bildung endlich auf die Tagesordnung zu setzen und die Grundvoraussetzungen zu schaffen, dass die Schüler dieses Landes auf das spätere Berufsleben bestmöglich vorbereitet werden. Die Landesregierung trägt für die Zukunft dieses Landes die Verantwortung. Bislang lässt diese jedoch jegliche Ambitionen zur Verbesserung der Situation vermissen und zeigt, dass die Prioritäten nicht stimmen. Wenn wir heute an der Bildung sparen, zahlen die Schülerinnen und Schüler und damit die Zukunft unseres Landes die Rechnung dafür. Bildung schafft Chancen, Perspektiven, und Integration, daran dürfen wir nicht sparen!


17. März 2017

Zyon Braun ist Kreisvorsitzender der JuLis Potsdam.

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